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  • VfB Stuttgart – 1. FC Heidenheim 1846 1:0 (2025-10-05)

    VfB Stuttgart sichert dritten Bundesliga-Heimsieg in Folge

    Am sechsten Spieltag der Bundesliga-Saison 2025/2026 gewann der VfB Stuttgart das Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim 1846 mit 1:0. Das einzige Tor erzielte der Jungspieler Bilal El Khannouss in der 65. Spielminute durch einen präzisen Distanzschuss. Trotz der Spielkontrolle und einem hohen Ballbesitzanteil gelang es den Stuttgartern erst in der zweiten Halbzeit, die Führung zu erzielen.

    Verlauf und Spielverlauf

    Die erste Hälfte blieb torlos, wobei der VfB die Partie dominierte, es aber an zwingenden Chancen mangelte. Heidenheim verteidigte kompakt und suchte vereinzelt den Weg über Konter. Die beste Gelegenheit für die Gäste hatte Mikkel Kaufmann in der 21. Minute, doch ein Torerfolg gelang nicht.

    Nach der Pause intensivierte Stuttgart seine Bemühungen und belohnte sich in der 65. Minute mit dem einzigen Treffer durch El Khannouss. Heidenheim blieb offensiv unterlegen und konnte keine nennenswerten Torchancen herausspielen. Der VfB kontrollierte die Schlussphase und verteidigte den Vorsprung erfolgreich.

    Tabellenentwicklung und statistische Daten

    • Mit dem Sieg baut Stuttgart seine Bilanz in dieser Bundesliga-Saison auf neun Punkte nach sechs Spielen aus.
    • Der VfB bleibt im eigenen Stadion ungeschlagen, ohne Punktverlust und ohne Gegentor in dieser Spielzeit.
    • In dieser Saison kassierte Stuttgart bislang lediglich sechs Gegentore, eine der besten Defensivleistungen der Liga.
    • Heidenheim konnte auswärts noch keine Punkte erzielen, blieb bisher zwei Auswärtsspiele ohne Erfolg.
    • Die Bundesliga-Begegnungen zwischen beiden Teams sind ausgeglichen: jeweils drei Siege für beide Vereine und zwei Unentschieden in acht Pflichtspielen.

    Trainer und Taktische Veränderungen

    Trainer Sebastian Hoeneß reagierte auf die Niederlage im Europa-League-Spiel unter der Woche mit drei Änderungen in der Startelf. Besonders die Einbindung von Bilal El Khannouss erwies sich als erfolgreich. Heidenheims Coach Frank Schmidt vertraute auf eine nahezu unveränderte Mannschaft, nahm lediglich einen Wechsel vor.

    Resümee

    Der VfB Stuttgart hat mit diesem knappen, aber wichtigen Heimdreier seinen positiven Trend bestätigt und die Serie von drei Siegen in Folge zu Hause ohne Gegentor fortgesetzt. Die Defensive der Schwaben präsentierte sich stabil, während die Offensive zwar nicht durchgehend zwingend war, jedoch die entscheidenen Akzente setzen konnte. Heidenheim bleibt auswärts weiterhin ohne Punkte, zeigte sich defensiv geordnet, konnte aber offensiv kaum Akzente setzen.

    Quellen

  • 1. FC Köln – VfB Stuttgart 1:2 (2025-09-28)

    Bundesliga: 1. FC Köln unterliegt VfB Stuttgart mit 1:2

    Am 5. Spieltag der Bundesliga-Saison 2025/26 verlor der 1. FC Köln das Heimspiel gegen den VfB Stuttgart knapp mit 1:2. Vor 50.000 Zuschauern im ausverkauften RheinEnergieStadion brachte Jakub Kamiński die Gastgeber früh in Führung. Die Stuttgarter konnten jedoch durch einen Strafstoß von Ermedin Demirović ausgleichen und sich in der Schlussphase durch ein Tor von Josha Vagnoman den Sieg sichern.

    Frühe Führung für Köln durch Kamiński

    Bereits in der 4. Spielminute nutzte der 1. FC Köln eine Unachtsamkeit in der Stuttgarter Defensive nach einem verlorenen Ball im Mittelfeld und konterte blitzschnell. Ragnar Ache setzte Jakub Kamiński in Szene, der frei vor VfB-Keeper Alexander Nübel auftauchte und das 1:0 erzielte. Kurz darauf hatte Köln sogar die Chance auf das 2:0, doch Josha Vagnoman rettete auf der Linie (8.).

    Stuttgart kommt per Elfmeter zurück

    Nach einer Eingewöhnungsphase fand Stuttgart besser ins Spiel und übernahm zunehmend die Kontrolle. In der 28. Minute führte eine umstrittene Strafstoßentscheidung zum Ausgleich. Ermedin Demirović wurde im Strafraum von Kölns Torwart Marvin Schwäbe gefoult, ein Kontakt der zunächst nicht klar zu Boden brachte, aber durch den Video-Assistenten bestätigt wurde. Demirović verwandelte den Strafstoß sicher.

    Ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten

    Die erste Halbzeit endete mit einem 1:1, wobei sich beide Teams chancenreich zeigten. Trotz des frühen Rückstands zeigte Köln eine engagierte Leistung, während Stuttgart die Kontrolle über das Spiel übernahm und zunehmend gefährlich wurde. Das Chancen- und Eckverhältnis war mit jeweils sieben Chancen und acht Ecken für beide Teams nahezu ausgeglichen.

    Später Siegtreffer durch Vagnoman

    In der zweiten Halbzeit kam Said El Mala als Joker für Köln in die Partie und setzte neue Impulse, ohne jedoch einen Torerfolg zu erzielen. Stuttgart dagegen zeigte eine abgeklärte Leistung. In der 81. Minute erzielte Josha Vagnoman den entscheidenden Treffer zum 2:1, nachdem er sich im Strafraum durchsetzen konnte. Diese Führung gaben die Gäste bis zum Schlusspfiff nicht mehr her.

    Trainer und Spieler im Überblick

    • VfB-Trainer Sebastian Hoeneß nahm im Vergleich zum Europa-League-Spiel fünf Wechsel vor, inklusive der Rückkehr von Kapitän Atakan Karazor in die Startelf.
    • Beim 1. FC Köln fehlte der verletzte Marius Bülter, weshalb Ragnar Ache das Sturmzentrum besetzte.
    • Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck leitete die Partie und bestätigte nach VAR-Eingriff den Strafstoß für Stuttgart.

    Tabellenentwicklung

    Mit diesem Erfolg feierte der VfB Stuttgart den dritten Pflichtspielsieg binnen neun Tagen und verbesserte sich in der Tabelle auf neun Punkte. Der 1. FC Köln, der nach dem frühen Führungstor zunächst dominierte, blieb mit sieben Zählern zurück und musste sich dem direkten Konkurrenten geschlagen geben.

    Fazit

    Der VfB Stuttgart bewies in Köln Moral und Effektivität, indem er sich nach frühem Rückstand zurückkämpfte und die Partie mit einem späten Tor für sich entschied. Der 1. FC Köln zeigte eine kämpferische Leistung und führte durch ein schnelles Umschaltspiel, konnte jedoch den Rückstand im entscheidenden Moment nicht verhindern. Das Spiel war durch hohe Intensität, ausgewogene Chancenverteilung und technische Qualität geprägt.

    Quellen

  • VfB Stuttgart – FC St. Pauli 1910 2:0 (2025-09-19)

    VfB Stuttgart besiegt FC St. Pauli mit 2:0 im vierten Bundesliga-Spieltag

    Am 19. September 2025 empfing der VfB Stuttgart den FC St. Pauli zum Bundesliga-Spiel in der Heimspielstätte des VfB. Nach einem durchwachsenen Saisonstart gelang den Schwaben ein wichtiger Sieg gegen den bislang ungeschlagenen Aufsteiger aus Hamburg. Die Partie endete mit 2:0 zugunsten des VfB Stuttgart, der mit diesem Erfolg wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sammeln konnte.

    Spielverlauf und Tore

    Die Gastgeber begannen von Beginn an druckvoll und wollten eine Reaktion auf die vergangenen Spiele zeigen. In der vierten Spielminute wurde ein vermeintliches Führungstor durch Ermedin Demirovic aufgrund einer Abseitsstellung aberkannt. Der VfB dominierte in der Folge die Partie und zeigte ein temporeiches sowie abwechslungsreiches Spiel, konnte jedoch lange kein Tor erzielen.

    Die Führung gelang dem VfB Stuttgart schließlich kurz vor der Halbzeitpause. Ermedin Demirovic, der mit der Kapitänsbinde auflief, erzielte in der 43. Minute den verdienten 1:0-Treffer. Damit brachten die Schwaben die seit Wochen kritisierte Offensive erstmals wieder zur Entfaltung.

    Nach dem Seitenwechsel baute Stuttgart den Vorsprung schnell aus. Nur fünf Minuten nach Wiederanpfiff bereitete Demirovic den Treffer von Bilal El Khannouss vor, der zum 2:0 einschoss (50.). Die Hamburger hatten im Anschluss Schwierigkeiten, sich offensiv zu strukturieren. Weitere Treffer der Stuttgarter wurden wegen Abseits nicht anerkannt, darunter zwei weitere von Demirovic.

    Leistung beider Mannschaften

    Der VfB Stuttgart präsentierte sich vor den fast 60.000 Zuschauern in einer deutlich verbesserten Verfassung gegenüber den vorangegangenen Spielen. Mit 54 Prozent Ballbesitz und einer klaren Überlegenheit bei den Chancen (8:4) zeigten die Schwaben eine dominante Leistung und setzten die defensiv gut organisierten Hamburger wiederholt unter Druck.

    Die Gäste aus St. Pauli, die mit sieben Punkten einen starken Saisonstart hinlegten, konnten an die bisherigen Auswärtsleistungen nicht ganz anknüpfen. Trotz einer guten Defensivorganisation leistete sich der FC St. Pauli im Angriff zu viele Fehler und scheiterte unter anderem am starken VfB-Keeper Alexander Nübel bei einem Elfmeter von Angelo Stiller in der 24. Minute.

    Schlüsselspieler und taktische Entscheidungen

    • Ermedin Demirovic: Der Kapitän der Stuttgarter war entscheidend am Sieg beteiligt. Mit einem Treffer, einer Vorlage und zwei weiteren aberkannten Toren war er der Motor im Stuttgarter Angriffsspiel.
    • Bilal El Khannouss: Sein Tor zehn Minuten nach Wiederanpfiff sicherte den Sieg und zeigte die erfolgreiche Zusammenarbeit im Mittelfeld und Angriff.
    • Torhüter Alexander Nübel: Ohne Gegentor hielt er den Kasten sauber und war ein wichtiger Rückhalt für die Gastgeber.
    • Torhüter Nikola Vasilj: Der FC-St. Pauli-Keeper parierte den Elfmeter von Stiller und verhinderte weitere Gegentore.
    • Trainer Sebastian Hoeneß: Nach dem 1:3 in Freiburg nahm der VfB-Coach einige personelle Änderungen vor, unter anderem wurde Atakan Karazor aus der Startelf genommen, was sich positiv auf die Leistung auswirkte.

    Bedeutung des Spiels und Ausblick

    Der Sieg gegen St. Pauli stellt für den VfB Stuttgart im Kampf um Punkte gegen den Abstieg einen wichtigen Schritt dar. Nach drei Spielen mit nur einem Punkt sammelten die Schwaben nun den zweiten Sieg und zeigen eine ansteigende Formkurve.

    Für den FC St. Pauli bedeutete die erste Niederlage in dieser Bundesligasaison einen Rückschlag, vor allem weil sie zuvor alle Auswärtsspiele in Baden-Württemberg mit null Gegentoren gewonnen hatten. Die Mannschaft wird sich neu ordnen müssen, um die offensive Durchschlagskraft zu steigern und die knappen Begegnungen in der noch jungen Saison besser zu gestalten.

    Statistiken im Überblick

    • Endergebnis: VfB Stuttgart 2 – 0 FC St. Pauli
    • Tore: Ermedin Demirovic (43.), Bilal El Khannouss (50.)
    • Schussverhältnis: Stuttgart 8 – 4 St. Pauli
    • Ballbesitz: Stuttgart 54 % – 46 % St. Pauli
    • Elfmeter: 1 – vergeben (Stiller, St. Pauli)
    • Zuschauerzahl: ca. 60.000
    • Schiedsrichter: Sascha Stegemann

    Quellen

  • SC Freiburg – VfB Stuttgart 3:1 (2025-09-13)

    SC Freiburg dreht Partie gegen VfB Stuttgart in Bundesliga mit späten Toren

    Der SC Freiburg konnte am 3. Spieltag der Bundesliga-Saison 2025/26 einen wichtigen Heimsieg erringen. Nach einem frühen Rückstand gegen den VfB Stuttgart drehte Freiburg das Spiel in der Schlussphase und gewann mit 3:1 (0:1) im Europa-Park-Stadion vor ausverkauften 34.700 Zuschauern. Damit sicherte sich der Sport-Club die ersten Punkte der laufenden Spielzeit.

    Spielverlauf und Tore

    Der VfB Stuttgart ging bereits in der 20. Minute durch ein beeindruckendes Hackentor von Ermedin Demirovic in Führung. Demirovic, der zuvor beim SC Freiburg unter Vertrag stand, sorgte mit diesem Treffer für die wichtigste Szene der ersten Halbzeit. Insgesamt blieb die Partie bis zu diesem Zeitpunkt eher taktisch geprägt und wenig spektakulär.

    Erst in der letzten halben Stunde änderte sich das Bild. Der eingewechselte Igor Matanovic wurde zum entscheidenden Faktor für den Heimverein. In der 81. Minute erzielte er den Ausgleichstreffer, der den Freiburgern neuen Auftrieb gab. Nur fünf Minuten später brachte Derry Scherhant Freiburg erstmals in Führung (86.). In der Nachspielzeit verwandelte Matanovic einen Strafstoß zum 3:1-Endstand (90.+2).

    Schlüsselspieler und taktische Aspekte

    Freiburg zeigte insbesondere in der Defensive eine Leistungssteigerung gegenüber den ersten beiden Spieltagen, als man bereits sieben Gegentore kassierte. Die Mannschaft fand nach dem Rückstand besser ins Spiel und erhöhte den Druck in der Schlussphase deutlich. Auf der anderen Seite mangelte es den Gästen aus Stuttgart an Durchschlagskraft, was sich im Chancenverhältnis (5 zu 2) widerspiegelte.

    Der späte Umschwung war maßgeblich auf die Einwechslung von Igor Matanovic zurückzuführen, dessen Einsatz die Freiburger Offensive belebte und für die wichtigen Tore sorgte. Derry Scherhant trug sich ebenfalls erfolgreich in die Torschützenliste ein.

    Verhalten und Entscheidungen am Rande

    Die Partie war lange von einer gewissen Härte und taktischem Abwägen geprägt. In der 90. Minute erhielt der Freiburger Johan Manzambi nach einem Foulspiel die Rote Karte, was den Spielverlauf jedoch nicht mehr beeinflussen sollte. Der Schiedsrichter, Daniel Siebert, sowie seine Assistenten agierten weitgehend souverän, auch wenn einige kleine kritische Szenen diskutiert wurden.

    Tabellarische Bedeutung und Ausblick

    Durch diesen Sieg verbessert sich Freiburg nach drei Spieltagen auf ein Punktepolster von drei Zählern und kann einen Fehlstart abwenden, der zuvor nur einmal vor 30 Jahren unter Trainer Volker Finke verzeichnet wurde. Stuttgart steht nach ebenfalls drei Spielen ebenfalls bei drei Punkten, zeigte jedoch noch keine konstant guten Leistungen.

    Der SC Freiburg setzt damit ein Ausrufezeichen im Baden-Württemberg-Duell gegen den VfB Stuttgart, das historisch bereits viele spannende Begegnungen hervorgebracht hat. Die Mannschaft wird nun versuchen, auf dieser verbesserten Leistung aufzubauen und weitere Punkte einzufahren.

    Spielstatistiken im Überblick

    • Endstand: SC Freiburg 3 – 1 VfB Stuttgart
    • Halbzeitstand: 0 – 1
    • Torschützen Freiburg: Igor Matanovic (81., 90.+2 – Elfmeter), Derry Scherhant (86.)
    • Torschütze Stuttgart: Ermedin Demirovic (20.)
    • Ballbesitz: 46% Freiburg, 54% Stuttgart
    • Chancenverhältnis: 5 zu 2 für Freiburg
    • Eckenverhältnis: 7 zu 1 für Freiburg
    • Zuschauerzahl: 34.700 (ausverkauft)
    • Rote Karte: Johan Manzambi (Freiburg, 90. Minute)

    Quellen

  • VfB Stuttgart – Borussia Mönchengladbach 1:0 (2025-08-30)

    VfB Stuttgart besiegt Borussia Mönchengladbach im zweiten Bundesliga-Spieltag

    Am 2. Spieltag der Bundesliga-Saison 2025/26 feierte der VfB Stuttgart vor heimischer Kulisse einen knappen 1:0-Heimsieg gegen Borussia Mönchengladbach. Das Spiel fand am 30. August 2025 um 15:30 Uhr statt. Mit diesem Erfolg konnte Stuttgart nach der Auftaktniederlage gegen Union Berlin den ersten Saisonsieg einfahren und wichtige Punkte im Kampf um eine solide Platzierung sichern.

    Spielverlauf und entscheidendes Tor

    Die Partie begann ausgeglichen, wobei Stuttgart frühzeitig eine Möglichkeit durch Jamie Leweling hatte. Der VfB zeigte sich offensiv allerdings unberechenbar und konnte die Defensivarbeit der Gladbacher in der ersten Halbzeit gut kontrollieren. Die erste Hälfte endete torlos, da Chancen auf beiden Seiten zwar vorhanden, aber nicht zwingend genug waren.

    In der 79. Minute brachte dann Chema Andrés die Schwaben per Kopfballtor in Führung. Dieser Treffer war entscheidend für den weiteren Spielverlauf, da Gladbach zwar in der zweiten Halbzeit so manches Mal gefährlich wurde, jedoch am starken Torhüter Alexander Nübel scheiterte. Trotz mehrfacher Versuche gelang den Gästen der Ausgleich nicht mehr.

    Personelle Herausforderungen und Verletzungen

    • Bereits in der 14. Minute musste VfB-Angreifer Deniz Undav verletzt vom Platz. Dies stellte einen Rückschlag für die Stuttgarter Offensive dar, die ohnehin personelle Lücken zu verkraften hatte.
    • Der Abgang von Nick Woltemade zum Saisonbeginn und der Verkauf von Enzo Millot nach Saudi-Arabien mit einer Ablösesumme von 30 Millionen Euro belasteten die Kaderzusammenstellung und sorgten für Defizite beim VfB.
    • Gladbach konnte diese Schwierigkeiten des Gegners jedoch nicht konsequent ausnutzen, zeigte in der zweiten Halbzeit zwar mehr Druck, verpasste aber mehrere Gelegenheiten, um den Ausgleich zu erzielen.

    Statistik und weiterführende Informationen

    Der Sieg stellte für den VfB Stuttgart den ersten Heimsieg der laufenden Saison dar. Borussia Mönchengladbach hingegen wartet weiterhin auf den ersten Saisontreffer, zeigte sich nach dem torlosen Auftakt gegen den Hamburger SV auch gegen Stuttgart offensiv harmlos. Die Partie war geprägt von einem engen Spiel und wenigen zwingenden Aktionen vor den Toren.

    Stuttgart hat damit nach zwei Spieltagen vier Punkte auf dem Konto und kann vor der anstehenden Länderspielpause etwas verschnaufen. Gladbach bleibt mit null Punkten und ohne Treffer weiter im Tabellenkeller und wird die kommenden Spiele nutzen müssen, um der Negativserie zu entkommen.

    Besonderheiten und Atmosphäre

    • Die Begegnung fand vor rund 51.724 Zuschauern statt (kicker-Angabe).
    • Für die Heimfans gab es zudem einen besonderen Anlass zur Freude, da sie das 100-jährige Jubiläum des ikonischen roten Brustrings auf dem VfB-Trikot mit einer Choreografie feierten.
    • Die Partie verlief insgesamt hart umkämpft, mit zahlreichen Wechseln auf beiden Seiten, u.a. brachte Trainer Sebastian Hoeneß mit dem eingewechselten Chema Andrés einen entscheidenden Joker.

    Ausblick

    Der VfB Stuttgart wird versuchen, die positiven Ansätze aus dem Spiel mitzunehmen und personelle Ausfälle bestmöglich aufzufangen. Borussia Mönchengladbach muss dringend an der Effizienz im Angriff arbeiten, um die Negativserie nicht weiter fortzusetzen und bald die ersten Punkte zu holen.

    Quellen

  • Eintracht Braunschweig – VfB Stuttgart 11:12 (2025-08-26)

    Elfmeterkrimi in Braunschweig: Stuttgart ringt Eintracht nieder

    Die erste Runde des DFB-Pokals 2025/26 bot am 26. August im Eintracht-Stadion eine außergewöhnlich dramatische Partie. Titelverteidiger VfB Stuttgart setzte sich nach einem torreichen Aufeinandertreffen gegen Zweitligist Eintracht Braunschweig erst im Elfmeterschießen mit 12:11 durch. Nach regulärer Spielzeit und Verlängerung hatte es 4:4 gestanden.

    Wechselreiche Anfangsphase und frühes Führungstor

    Stuttgart trat mit einer im Vergleich zur Vorsaison veränderten Startaufstellung an. Cheftrainer Sebastian Hoeneß musste verletzungsbedingt umstellen und schickte unter anderem Finn Jeltsch sowie Ramon Hendriks neu in die Innenverteidigung. Die Schwaben begannen schwungvoll, vergaben aber mehrere frühe Chancen. Braunschweig profitierte von seiner Effizienz und ging durch einen Treffer von Kapitän Sven Köhler in der 8. Minute in Führung. Schon kurz darauf glich Stuttgart durch Ermedin Demirovic per Kopfball aus (12.). Der Rest der ersten Halbzeit verlief ausgeglichen, wobei Stuttgart durch Aktionen von unter anderem Ramon Hendriks und Tiago Tomas weitere gute Möglichkeiten hatte.

    Pech, Führungen und dramatische Wendungen

    Mit Beginn der zweiten Hälfte bemühte sich der Bundesligist um Spielkontrolle, wurde aber durch das engagierte Pressing der Braunschweiger immer wieder gefordert. Zwischenzeitlich drehte Stuttgart das Spiel durch ein weiteres Tor von Demirovic (60.). Doch die Niedersachsen steckten nicht auf: Fabio Di Michele Sanchez gelang erst der Ausgleich und wenig später sogar der Treffer zur zwischenzeitlichen Braunschweiger Führung (77., 85.). Stuttgart bewahrte in der hektischen Schlussphase die Nerven und kam durch Nick Woltemade kurz vor Ende der regulären Spielzeit zum 3:3-Ausgleich (89.).

    Verlängerung mit erneutem Führungswechsel

    Bereits zu Beginn der Verlängerung erarbeitete sich Stuttgart durch ein Eigentor von Sanoussy Ba eine erneute Führung (92.). Die Gastgeber waren jedoch weiterhin gewillt, für ein Weiterkommen alles in die Waagschale zu werfen. Christian Conteh erzielte nach 105 Minuten das 4:4, wodurch es zum Elfmeterschießen kam.

    Elfmeterduell auf Messers Schneide

    Im Schussabtausch vom Punkt erwiesen sich beide Mannschaften als nahezu fehlerlos. Die Entscheidung fiel erst nach 20 Elfmetern. Lorenz Assignon verwandelte den entscheidenden Versuch für die Stuttgarter. Torhüter Alexander Nübel konnte zuvor drei Elfmeter parieren und avancierte damit zum Matchwinner für den Favoriten. Auch auf Braunschweiger Seite zeigte Keeper Hoffmann eine starke Leistung, musste sich am Ende aber geschlagen geben.

    Fazit und Einordnung

    Stuttgart zog mit viel Mühe und einem Kraftakt in die zweite Runde des DFB-Pokals ein. Braunschweig zeigte sich unerwartet stark und brachte den amtierenden Titelträger an den Rand des Ausscheidens. Sowohl die hohe Anzahl an Treffern als auch die Nervenstärke beider Teams prägten eine Partie, die dem DFB-Pokal einmal mehr sein Image als Bühne für spektakuläre Fußballabende bestätigte.

    Quellen

  • 1. FC Union Berlin – VfB Stuttgart 2:1 (2025-08-23)

    1. FC Union Berlin startet erfolgreich in die Bundesliga-Saison 2025/26

    Zum Auftakt der neuen Bundesliga-Saison besiegte der 1. FC Union Berlin den VfB Stuttgart mit 2:1. Das Spiel am 23. August 2025 in der Alten Försterei war trotz mancher Unterbrechungen und durchschnittlicher spielerischer Qualität von großer Spannung geprägt. Die Berliner präsentierten sich effizient und nutzten ihre Chancen, während Stuttgart trotz deutlich höherem Ballbesitz und vieler Gelegenheiten am Ende ohne Punkte blieb.

    Spielverlauf und Tore

    Union Berlin zeigte sich von Beginn an gut organisiert und setzte die Gäste unter Druck. Bereits in der 18. Spielminute markierte der neue Hoffnungsträger Ilyas Ansah das 1:0 für die Gastgeber. Ansah, erst vor der Saison vom SC Paderborn verpflichtet, konnte nur wenige Minuten vor der Halbzeitpause per Nachschuss seinen zweiten Treffer erzielen und sorgte somit für eine komfortable 2:0-Pausenführung (45.+4.).

    Der VfB Stuttgart dominierte mit rund 75 Prozent Ballbesitz das Spiel und hatte mehr Chancen (7 gegenüber 3), doch die Schwaben scheiterten mehrfach am Aluminium und am Berliner Torhüter Frederik Rönnow, der mit einigen wichtigen Paraden einen höheren Rückstand verhinderte.

    Erst in der Schlussphase gelang dem VfB durch Tiago Tomás in der 86. Minute der Anschlusstreffer. Für Stuttgart kam der Treffer jedoch zu spät, um noch eine Wende herbeizuführen.

    Stimmung und Besonderheiten im Stadion

    Das Spiel begann mit einer aufwendigen Choreografie der Union-Fans, die jedoch für eine ungeplante längere Unterbrechung sorgte, da es zu viel Konfetti auf dem Spielfeld gab. In einem lautstarken und stimmungsvollen Umfeld nutzten die Hausherren die Chance zu einem Überraschungssieg gegen einen spielerisch starken Gegner.

    Analyse der Mannschaftsleistungen

    Union zeigte sich vor allem in der Chancenverwertung sehr effektiv. Der erst 18-jährige Ansah, der sein Bundesligadebüt feierte, avancierte mit seinem Doppelpack zum Matchwinner und neuen Hoffnungsträger. Das Team aus Berlin präsentierte sich kampfstark und ließ sich durch den hohen Ballbesitz Stuttgarts nicht aus dem Konzept bringen.

    Der VfB Stuttgart zeigte zwar spielerische Dominanz und mehr Ballbesitz und Torgelegenheiten, konnte diese aber nicht in eine Führung ummünzen. Die wiederholten Aluminiumtreffer und die Performance von Union-Keeper Rönnow machten das Spiel schwer für die Gäste. Der späte Anschlusstreffer änderte am Ergebnis und dem Auftakt in die Saison für die Schwaben nichts mehr.

    Beteiligte Schiedsrichter und Zuschauer

    Das Spiel leitete Schiedsrichter Robert Hartmann. Die Partie war mit 22.012 Zuschauern ausverkauft, die für eine beeindruckende Atmosphäre sorgten.

    Fazit

    Der 1. FC Union Berlin begann die Bundesliga-Saison 2025/26 mit einem wichtigen Heimsieg gegen den VfB Stuttgart. Das Berliner Team zeigte Effizienz vor dem Tor und eine stabile Defensivleistung, während Stuttgart trotz deutlich mehr Ballbesitz und Chancen den Bundesligaauftakt verpasste. Besonders herausragend war der Auftritt des jungen Ilyas Ansah, der mit seinen beiden Toren die Grundlage für die Unioner Erfolge legte.

    Quellen