Schlagwort: VfL Bochum

  • Hannover 96 – VfL Bochum 0:0 (2025-12-13)

    Hannover 96 und VfL Bochum trennen sich torlos im Topspiel der 2. Bundesliga

    Am 16. Spieltag der 2. Bundesliga trat Hannover 96 in heimischer Arena gegen den VfL Bochum an. Das Duell am 13. Dezember 2025 endete ohne Tore und resultierte in einem 0:0-Unentschieden. Trotz zahlreicher guter Chancen auf Seiten der Gastgeber blieben Tore aus. Das Spiel wurde von vielen Höhepunkten im Offensivspiel geprägt, doch die Defensive und insbesondere der Torwart des VfL verhinderten den Sieg für Hannover.

    Spielverlauf und Chancen

    Bochum startete die Begegnung engagiert und hatte bereits in den ersten Minuten eine klare Gelegenheit, die jedoch abgeblockt wurde. Im Verlauf übernahm Hannover die Spielkontrolle. Die Niedersachsen erarbeiteten sich eine Vielzahl an guten Einschussmöglichkeiten, dominierten das Mittelfeld und suchten immer wieder den Abschluss. Nichtsdestotrotz blieb der letzte entscheidende Treffer aus. Eine auffällige Szene war ein Elfmeter von Hannover, der von Bochums Torwart pariert wurde, was maßgeblich zur torlosen Punkteteilung beitrug.

    Die Gäste aus Bochum präsentierten sich defensiv sehr gut organisiert und profitierten von der überragenden Leistung ihres Torhüters Timo Horn, welcher mehrfach herausragend gegen starke Hannoveraner Angriffe eingriff und somit seinen Kasten sauber hielt. Hannover konnte die Überlegenheit im Spiel nicht in Tore ummünzen, was die Unzufriedenheit bei Spielern und Verantwortlichen hervorrief.

    Unterbrechung durch Pyrotechnik

    Das Spiel musste in der ersten Halbzeit aufgrund gezündeter Feuerwerkskörper im Fanblock der Bochumer für etwa sieben Minuten pausiert werden. Diese Unterbrechung beeinträchtigte zumindest kurzzeitig den Spielfluss, dennoch blieb es bei der Begegnung äußerst intensiv und umkämpft.

    Tabellarische Einordnung und Bedeutung des Ergebnisses

    Mit dem Punktgewinn bleibt Hannover im engen Verfolgerfeld der Liga und verpasst es trotz drückender Überlegenheit, in die unmittelbare Aufstiegszone vorzurücken. Die Mannschaft von Trainer Christian Titz konnte sich infolge des Unentschiedens nicht entscheidend verbessern und verharrt mit nun 28 Zählern auf einem Platz im oberen Tabellenmittelfeld.

    Der VfL Bochum zeigt weiterhin Konstanz unter Trainer Uwe Rösler, der die Mannschaft aus dem Tabellenkeller herausgeführt hat. Bochum hält mit diesem Punkt den neunten Tabellenrang und konnte in den jüngsten Spielen vier Siege aus fünf Begegnungen verzeichnen. Die Defensive der Ruhrgebietler präsentiert sich stabil, was gegen Hannover besonders sichtbar wurde.

    Personalien und Aufstellungen

    • Hannover 96 begann mit Nahuel Noll im Tor. Die Abwehrreihe wurde durch Maik Nawrocki, Virgil Ghita, Boris Tomiak, Hayate Matsuda und Maurice Neubauer gebildet.
    • Im Mittelfeld standen Enzo Leopold und Noel Aseko Nkili, während im Angriff Benjamin Källman, Jannik Rochelt und Daisuke Yokota agierten.
    • Auf Seiten des VfL Bochum stand Torwart Timo Horn im Mittelpunkt des Geschehens.

    Ausblick

    Für Hannover 96 geht es nun darum, die Chancenverwertung zu verbessern, um im Aufstiegsrennen der Liga wieder Boden gutzumachen. Der bevorstehende Engpass durch den Abgang des Geschäftsführers Marcus Mann, der zum Red Bull Salzburg wechselt, stellt eine zusätzliche Herausforderung dar. Bochum will an die jüngste Erfolgsserie anknüpfen und die Position im gesicherten Tabellenmittelfeld verteidigen.

    In den nächsten Spielen trifft Hannover unter anderem auf Gegner wie den FC Schalke 04 und Preußen Münster, während Bochum unter anderem gegen den Karlsruher SC und den SV Darmstadt 98 antritt. Beide Mannschaften werden versuchen, ihre Form zu bestätigen und wichtige Punkte zu sammeln.

    Fazit

    Das Duell zwischen Hannover 96 und dem VfL Bochum bot trotz des torlosen Endergebnisses viele spannende Momente und eine starke kämpferische Leistung beider Teams. Die Defensive der Bochumer um Torhüter Timo Horn machte letztlich den Unterschied aus und verhinderte eine Niederlage. Hannover gelingt es trotz Überlegenheit nicht, den entscheidenden Treffer zu erzielen, was den Spielausgang maßgeblich prägte.

    Quellen

  • VfL Bochum – Arminia Bielefeld 1:0 (2025-12-06)

    VfL Bochum setzt sich knapp gegen Arminia Bielefeld durch

    Am 15. Spieltag der 2. Bundesliga empfing der VfL Bochum den DSC Arminia Bielefeld zum West-Duell. Die Begegnung fand am 6. Dezember 2025 um 13 Uhr statt und endete mit einem knappen 1:0-Sieg für die Gastgeber. Das Tor des Tages erzielte Philipp Hofmann in der 70. Minute per Kopf nach einer präzisen Flanke des eingewechselten Moritz-Broni Kwarteng. Durch diesen Erfolg verbesserte sich Bochum in der Tabelle auf den neunten Rang und zog an Bielefeld vorbei, das nun auf dem zwölften Platz rangiert.

    Spielverlauf und Chancen

    Die Partie begann ausgeglichen, wobei die Arminia den etwas besseren Start erwischte. Bereits in der zweiten Spielminute setzte Christopher Lannert die erste Duftmarke mit einem Distanzschuss, der knapp am Tor vorbeiging. Doch auch Bochum reagierte prompt: In der 11. Minute verzeichnete Kjell Wätjen eine Großchance, die Arminias Torwart Jonas Kersken souverän parierte. Im weiteren Verlauf entwickelte sich ein intensives Spiel mit zahlreichen Zweikämpfen und Möglichkeiten auf beiden Seiten.

    Mehrere Gelegenheiten blieben ungenutzt, unter anderem scheiterte Stefano Russo nach einer Ecke knapp am Pfosten. Auch Timo Horn, Goalie der Bochumer, bewies in mehreren Situationen seine Klasse, insbesondere als er in der 25. Minute eine Eins-gegen-eins-Situation gegen Momuluh erfolgreich entschärfte.

    Entscheidung durch Kopfballtor

    Das entscheidende Tor fiel in der 70. Spielminute. Nach einer gelungenen Vorlage von Moritz-Broni Kwarteng stieg Philipp Hofmann am höchsten und brachte die Kugel per Kopf im Tor unter. Dieser Treffer war in einer umkämpften, jedoch eher ereignisarmen zweiten Halbzeit der einzige nennenswerte Höhepunkt. Die Hausherren verwalteten den Vorsprung geschickt und ließen kaum Offensivaktionen der Gäste zu.

    Personelle Aufstellungen und Taktik

    Trainer Uwe Rösler vom VfL Bochum setzte eine Veränderung im Vergleich zum letzten Ligaspiel um. Philipp Hofmann erhielt den Vorzug vor Ibrahima Sissoko im Angriff, was sich als glückliche Entscheidung erwies. Im Mittelfeld und der Hintermannschaft blieb der Kader ansonsten konstant. Die Bochumer präsentierten sich mit hohem Pressing und intensiver Laufarbeit, was den Gästen von Arminia Bielefeld den Spielaufbau erschwerte.

    Bei den Ostwestfalen nahm Coach Mitch Kniat zwei personelle Wechsel vor. Marvin Mehlem und Tim Handwerker starteten für Leon Schneider und Marius Wörl. Trotz dieser Anpassungen gelang es der Arminia nicht, sich nennenswerte Chancen zu erarbeiten, was sich auch in der schwachen Auswärtsbilanz mit bisher nur fünf Punkten aus sieben Spielen widerspiegelt.

    Bedeutung des Ergebnisses

    Der VfL Bochum hat mit dem Sieg seine Erfolgsserie fortgesetzt und gewann bereits vier der letzten fünf Ligaspiele, was die Tabellenposition deutlich verbessert. Mit 19 Punkten rangiert das Team nun im oberen Mittelfeld der 2. Bundesliga. Im Gegensatz dazu verlor Bielefeld zum dritten Mal in Folge und bleibt eines der schlechtesten Auswärtsteams der Liga. Die Niederlage wirft die Arminia weiter zurück und stellt den Verein vor Herausforderungen hinsichtlich der Trendwende in der Rückrunde.

    Fazit

    Das Spiel zwischen Bochum und Bielefeld war geprägt von einer engen, kampfbetonten Begegnung mit wenigen klaren Torabschlüssen. Maßgeblich für den Heimerfolg war die individuellen Aktion von Philipp Hofmann, dessen Kopfballtor entscheidend war. Die Torhüter beider Mannschaften trugen mit mehreren starken Paraden dazu bei, dass die Partie lange offen blieb. Insgesamt setzte Bochum den positiven Trend fort, während Bielefeld weiterhin auf ein Auswärtserfolgserlebnis wartet.

    Quellen

  • VfL Bochum – VfB Stuttgart 0:2 (2025-12-03)

    DFB-Pokal Achtelfinale: VfL Bochum unterliegt VfB Stuttgart mit 0:2

    Im Achtelfinale des DFB-Pokals trafen am 3. Dezember 2025 der VfL Bochum und der VfB Stuttgart im Vonovia Ruhrstadion aufeinander. Vor 25.940 Zuschauern setzte sich der Bundesligist aus Stuttgart mit 2:0 durch und zog damit ins Viertelfinale ein. Das Spiel zeichnete sich durch eine entscheidende Wendung durch den Bochumer Abwehrspieler Philipp Strompf aus, dessen Fehler den Ausgang maßgeblich beeinflussten.

    Frühe Führung durch ein Eigentor

    Bereits in der 12. Minute brachte ein kurioser Zwischenfall den VfB Stuttgart in Führung. Der Bochumer Verteidiger Philipp Strompf lenkte einen langen Einwurf seines Mitspielers Hendriks per Kopf unglücklich ins eigene Netz. Trotz einer klaren Ballbesitzüberlegenheit von über 70 Prozent gelang es den Stuttgartern in der ersten Hälfte nicht, sich zwingende Torchancen herauszuspielen. Die Führung resultierte somit eher aus einem Fehler als aus einer zwingenden Offensivaktion.

    Strompf mit Platzverweis

    Nahezu unmittelbar vor der Pause erlitt Bochum einen weiteren Rückschlag, als Philipp Strompf nach Überprüfung des Videobeweises wegen einer Notbremse die Rote Karte erhielt (45.+1). Mit dem Platzverweis mussten die Gastgeber die zweite Halbzeit in Unterzahl bestreiten, was der Situation zusätzlichen Druck verlieh und die Chancen auf eine Wende deutlich schmälerte.

    Stuttgart nutzt Überzahl für Entscheidung

    Nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff erhöhte Deniz Undav für den VfB Stuttgart auf 2:0 (47.). Der Nationalspieler stellte damit seinen guten Lauf unter Beweis und erzielte sein achtes Tor in den letzten sechs Pflichtspielen. Die frühe Halbzeitführung mit Überzahl und das schnelle zweite Tor stellten die Weichen für den weiteren Verlauf, in dem Stuttgart die Partie sicher kontrollierte und keine weiteren Gegentreffer mehr zuließ.

    Spielverlauf und Leistungen beider Mannschaften

    Bochum zeigte trotz des Rückstands und einer Unterzahl eine engagierte Leistung. Die Defensive stand stabil, insbesondere mit einer Fünferkette wurde dem VfB der Zugriff erschwert. Offensiv setzte das Team vor allem auf Konter, wobei Spieler wie Kjell Wätjen oft für Unruhe sorgten, ohne jedoch klare Chancen zu kreieren. Torwart Timo Horn bezeichnete das Eigentor als unglücklich, lobte aber die allgemeine Leistung der Mannschaft.

    Stuttgart dominierte zwar den Ballbesitz, konnte aber vor der Pause keinen nennenswerten Druck ausüben. Nach dem Ausschluss nutzte das Team von Trainer Sebastian Hoeneß die numerische Überlegenheit konsequent und brachte das Spiel kontrolliert zu Ende. Die Mannschaft erreichte zum vierten Mal in Folge das Viertelfinale im DFB-Pokal, was die Kontinuität des Teams im Wettbewerb unterstreicht.

    Folgen für beide Teams

    Mit dem Sieg setzt Stuttgart seine erfolgreiche Pokalverteidigung fort und bleibt im Wettbewerb vertreten. Für Bochum dagegen endet die Pokalsaison enttäuschend, zumal die zweite Niederlage unter dem neuen Trainer Uwe Rösler zu Buche schlägt. Der Zweitligist liegt derzeit auf dem elften Tabellenplatz und konnte auch im Pokal nicht an den überraschenden Erfolg in der Vorjahrsrunde gegen einen Bundesligisten anknüpfen.

    Spielmacher und Schlüsselspieler

    Deniz Undav erwies sich erneut als entscheidender Akteur für den VfB Stuttgart. Seine Torquote ist beeindruckend und zeigt, wie wichtig er für die offensive Durchschlagskraft der Stuttgarter ist. Die Rotation im Kader, die durch mehrere neue Akteure geprägt ist, wurde erfolgreich gestaltet, um im Pokalwettbewerb Breite und Qualität zu gewährleisten.

    Zusammenfassung

    • Beide Mannschaften lieferten sich einen intensiven Pokalvergleich, der vor allem durch personelle Schwierigkeiten des VfL Bochum geprägt war.
    • Die Partie wurde durch ein frühes Eigentor von Philipp Strompf und dessen anschließenden Platzverweis entschieden.
    • Der VfB Stuttgart nutzte die Überzahl und machte durch ein schnelles Tor von Deniz Undav den Sack zu.
    • Bochum zeigte trotz Rückstandes eine ordentliche Leistung, kam jedoch offensiv nicht entscheidend zum Zug.
    • Stuttgart zieht ins Viertelfinale ein und hält die Chance auf den Pokaltitel weiterhin offen.

    Quellen

  • SpVgg Greuther Fürth – VfL Bochum 0:3 (2025-11-29)

    SpVgg Greuther Fürth unterliegt VfL Bochum klar mit 0:3

    Im Rahmen des 14. Spieltags der 2. Bundesliga trafen am 29. November 2025 die SpVgg Greuther Fürth und der VfL Bochum aufeinander. Das Gastspiel der Bochumer im Sportpark Ronhof endete mit einem deutlichen 3:0-Erfolg für den VfL. Durch diese Niederlage verschärft sich die Krise bei den Gastgebern, die weiterhin tief im Tabellenkeller stecken.

    Bochum nutzt die Schwächephase der Fürther konsequent

    Der VfL Bochum dominierte die Begegnung von Beginn an und nutzte die nachlässige Anfangsphase der Gastgeber effizient aus. Bereits nach 17 Minuten war die Begegnung praktisch entschieden. Ibrahima Sissoko erzielte in nur vier Minuten zwei Treffer, nachdem er bei ruhenden Bällen jeweils eine günstige Position im Strafraum eingenommen hatte. Maximilian Wittek hatte die Standards jeweils scharf in den Strafraum gebracht, was Sissoko gnadenlos ausnutzte. Kurz darauf erhöhte Philipp Hofmann den Abstand auf 3:0, indem er einen Fehler im Aufbau der Fürther abfing und verwertete. Dies markierte das früheste 3:0 in der Historie Bochums, lediglich in einem Spiel von 1989 konnten sie noch schneller drei Tore erzielen.

    Defensive Schwächen und anhaltende Probleme bei Greuther Fürth

    Die Gastgeber präsentierten sich defensiv wiederholt unsicher und unbeholfen. Insgesamt kassierten sie nach 14 Spieltagen bereits 37 Gegentore – die schlechteste Defensive der Liga. Diese Statistik verweist auf weiterhin bestehende Probleme im Abwehrverhalten. Trainer Thomas Kleine steht dadurch massiv unter Druck, zumal es bereits die sechste Niederlage in den letzten sieben Partien war. Die Mannschaft wirkt in wichtigen Spielsituationen oft unkonzentriert, insbesondere was die Verteidigung gegen Standards betrifft. Die Fürther Fans äußerten ihren Unmut bereits vor der Partie und während des Spiels lautstark durch Pfiffe.

    Tabellarische Auswirkungen und Perspektiven

    Mit dieser Niederlage rutscht Greuther Fürth auf den Relegationsplatz ab und kann im schlechtesten Fall noch weiter zurückfallen, wenn konkurrierende Teams Spiele gewinnen. Der Druck vor dem kommenden Frankenderby gegen den 1. FC Nürnberg steigt dadurch weiter an. Die sportliche Führung muss kurzfristig Lösungen finden, um die Defensivprobleme abzustellen und die Mannschaft zu stabilisieren.

    Für den VfL Bochum hingegen bedeutet der deutliche Auswärtssieg eine wichtige Stärkung im Abstiegskampf. Mit nunmehr drei Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz klettern sie ins sichere Mittelfeld der Tabelle. Die Mannschaft von Trainer Uwe Rösler, die zuletzt einen Rückschlag gegen Dynamo Dresden hinnehmen musste, konnte durch die souveräne Leistung nahtlos an frühere gute Auftritte anknüpfen.

    Schlüsselmomente des Spiels

    • Frühe Bochumer Führung durch Ibrahima Sissoko nach Freistoßflanke (9. Minute).
    • Zweiter Sissoko-Treffer nach Eckball (13. Minute).
    • Philipp Hofmann erzielt das 3:0 nach Fehlpass der Fürther (17. Minute).
    • Defensive Unsicherheiten bei Greuther Fürth führten zu drei schnellen Gegentoren.
    • Starke Standardausführung von Maximilian Wittek für den VfL Bochum.

    Fazit

    Das Spiel zeichnete sich vor allem durch die herausragende Anfangsphase des VfL Bochum aus, die die Weichen früh auf Sieg stellte. Während Bochum mit einer konzentrierten Leistung neue Hoffnung im Kampf um den Klassenverbleib schöpft, bleibt die Situation bei Greuther Fürth angespannt. Die Mannschaft steht vor der dringenden Aufgabe, vor allem die Defensivprobleme zu beheben, um nicht weiter in den Abstiegskampf zu geraten. Das kommende Derby gegen Nürnberg gewinnt dadurch an Brisanz, sowohl für das Team als auch für den Trainer.

    Quellen

  • VfL Bochum – Dynamo Dresden 1:2 (2025-11-21)

    2. Bundesliga, 13. Spieltag: VfL Bochum unterliegt Dynamo Dresden mit 1:2

    Am Freitagabend, dem 21. November 2025, empfing der VfL Bochum im Vonovia Ruhrstadion Dynamo Dresden zum Duell im Rahmen des 13. Spieltags der 2. Bundesliga. Nach einer stabilen Phase mit drei Siegen aus den letzten vier Partien wollte Bochum seine Aufwärtsbewegung fortsetzen. Die sächsischen Gäste hingegen kämpften mit anhaltender Ergebniskrise und hatten zuvor neun Spiele nicht gewinnen können. Am Ende setzten sich die Dresdner mit 2:1 durch und beendeten damit ihre Negativserie.

    Verlauf und Torschützen

    Die Partie begann mit leichten Vorteilen für die Bochumer, die in der Anfangsphase das Spielgeschehen bestimmten. Jedoch entwickelte sich keine klare Torchance. Dynamo Dresden wartete auf Konter und setzte diese effizient um. Die erste bedeutende Möglichkeit endete mit dem Führungstreffer durch Alexander Rossipal in der 26. Spielminute, nachdem sein erster Abschluss noch abgeblockt worden war. Das Tor bedeutete gleichzeitig das erste Gegentor für den VfL nach 299 Spielminuten.

    Die Dresdner dominierten daraufhin zunehmend und erhöhten kurz vor der Halbzeitpause auf 2:0 durch Vincent Vermeij, der in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs nach einem Zuspiel von Rossipal erfolgreich abschloss. Bochum musste mit einem deutlichen Rückstand in die Kabine gehen.

    Nach dem Seitenwechsel erhöhte Bochum die Schlagzahl und verkürzte durch Cajetan Lenz in der 59. Minute. Die Gastgeber brachten auch Kapitän Philipp Hofmann in die Partie, doch der Versuch von Francis Onyeka vom Elfmeterpunkt in der 76. Minute scheiterte, was die Chancen auf eine Punkteteilung schmälte.

    Formkurven und Tabellensituation

    Bochum hatte im Vorfeld der Begegnung eine gute Bilanz vorzuweisen, nach einem wechselhaften Saisonstart. Der Trainerwechsel zu Uwe Rösler im Oktober trug Früchte, was sich in drei Siegen aus den letzten vier Begegnungen widerspiegelte. Die Niederlage gegen Dresden beendete jedoch diese Serie und verhinderte den möglichen Sprung ins Tabellenmittelfeld.

    Dynamo Dresden beendete nach neun sieglosen Ligaspielen seine Talfahrt und konnte mit dem Auswärtserfolg den vorletzten Platz in der Tabelle verlassen. Es war der zweite Auswärtssieg der Saison für die Sachsen, die damit wichtige Punkte im Abstiegskampf sammeln konnten.

    Aufstellungen und taktische Aspekte

    Bochums Trainer Rösler setzte zu Beginn wie gewohnt auf eine Mischung erfahrener und junger Spieler. Die Abwehr bestand unter anderem aus Philipp Strompf, Felix Passlack und Maximilian Wittek. Im Angriff suchte der VfL über die Flügel und den jungen Francis Onyeka die Chancen. Bei Dresden standen besonders Rossipal und Vermeij im Fokus, die beide maßgeblich am Erfolg beteiligt waren.

    Die Gäste kontrollierten nach der Halbzeit zunehmend das Spiel, während Bochum trotz verstärkter Offensivbemühungen Schwierigkeiten hatte, die Defensive von Dresden auszuspielen. Die vergebenen Chancen, darunter der nicht genutzte Elfmeter, sorgten dafür, dass der Rückstand nicht wettgemacht werden konnte.

    Ausblick

    Für den VfL Bochum bedeutete die Niederlage einen Rückschlag im Kampf um eine stabilere Tabellenposition. Die Mannschaft muss in den kommenden Wochen an der Effizienz vor dem Tor arbeiten und die Defensive stabilisieren, um weitere Punkte zu sichern. Was Dynamo Dresden betrifft, so hat der Erfolg neue Hoffnung im Abstiegskampf entfacht und gibt Rückenwind für die nächsten Partien.

    Quellen

  • Eintracht Braunschweig – VfL Bochum 0:2 (2025-11-09)

    Eintracht Braunschweig unterliegt VfL Bochum: Wichtige Punkte gehen an die Gäste

    Am 12. Spieltag der 2. Bundesliga traf Eintracht Braunschweig im eigenen Stadion auf den VfL Bochum. Die Partie fand am 9. November 2025 statt und endete mit einem 0:2 aus Sicht der Braunschweiger Gastgeber. Dieses Ergebnis bestätigt die schwierige Phase der Eintracht und verschafft den Gästen aus Bochum einen bedeutenden Auswärtssieg.

    Spielverlauf: Früher Rückstand bringt Braunschweig aus dem Konzept

    Die Begegnung begann mit einem frühen Nackenschlag für die Niedersachsen. Bereits in der 7. Minute erzielte Cajetan Lenz die Führung für Bochum. Im weiteren Verlauf übernahm Braunschweig zwar phasenweise die Kontrolle, schaffte es jedoch nicht, daraus Profit zu schlagen. Ein Treffer der Hausherren wurde noch vor der Pause wegen Abseits aberkannt, sodass die Teams mit einem knappen 0:1 in die Halbzeit gingen.

    Statistik und Entwicklung beider Teams

    • Eintracht Braunschweig rangiert nach dieser Niederlage auf dem 16. Tabellenplatz und bleibt damit in akuter Abstiegsgefahr.
    • Der VfL Bochum konnte sich mit dem vierten ungeschlagenen Spiel in Folge von den gefährlichen Tabellenregionen absetzen und rangiert aktuell auf Platz 13.
    • Während die Eintracht in den letzten fünf Partien lediglich einen Sieg erringen konnte, zeigt Bochum mit drei Erfolgen und nur einer Niederlage klaren Aufwärtstrend.

    Zweite Halbzeit: Braunschweigs Anrennen bleibt unbelohnt

    Nach dem Seitenwechsel wechselte Trainer Heiner Backhaus doppelt und brachte frische Kräfte. Dennoch gelang Bochum mit einem weiteren Treffer durch Francis Onyeka (73. Minute) die Vorentscheidung. Braunschweig versuchte bis zum Ende, gegenzuhalten. Zwei Aluminiumtreffer und schließlich ein vergebener Foulelfmeter in der Nachspielzeit verhinderten jedoch den Anschlusstreffer. Der Bochumer Torhüter Timo Horn parierte in der sechsten Minute der Nachspielzeit einen Strafstoß von Sebastian Polter.

    Analyse: Defizite in Defensive und Chancenauswertung bei der Eintracht

    Aus Sicht der Gastgeber wiederholten sich bekannte Probleme: Trotz über weite Strecken engagierter Leistung und Spielanteile fehlte es an Konsequenz im Abschluss. Schon zum achten Mal in dieser Saison blieb die Defensive nicht stabil, insgesamt kassierte Braunschweig bereits 24 Gegentreffer. Die schwache Ausbeute im Abschluss, gepaart mit fehlendem Spielglück, macht die aktuelle Tabellensituation erklärbar.

    Bochum effizient und defensiv stabil

    Bochum überzeugte durch eine effektive Chancenverwertung und eine konsequente Leistung im zweiten Durchgang. Trainer Uwe Rösler konnte sich auf eine im Spielverlauf zunehmend kompaktere Mannschaft verlassen. Die Gäste nutzten die Unsicherheiten der Braunschweiger Defensive konsequent und sicherten sich so drei Punkte, die im Kampf um den Anschluss ans Tabellenmittelfeld wichtig sind.

    Ausblick: Eintracht unter Druck, Bochum mit Rückenwind

    Nach der Länderspielpause steht für Braunschweig ein schwieriges Auswärtsspiel bei Hertha BSC an. Die Mannschaft muss dringend an ihrer Chancenverwertung und Defensivarbeit arbeiten, um den Negativtrend zu stoppen. Für Bochum geht es im nächsten Heimspiel gegen SG Dynamo Dresden. Die Bochumer haben mit dem Sieg in Braunschweig eine solide Grundlage geschaffen, um sich weiter aus dem Tabellenkeller zu entfernen.

    Quellen

  • VfL Bochum – 1. FC Magdeburg 2:0 (2025-11-02)

    VfL Bochum setzt sich mit 2:0 gegen 1. FC Magdeburg durch

    Am 2. November 2025 empfing der VfL Bochum im Rahmen des elften Spieltags der 2. Bundesliga den 1. FC Magdeburg. Die Begegnung endete mit einem klaren 2:0 für die Gastgeber. Bereits zur Pause führten die Bochumer mit 1:0. Nach dem Seitenwechsel gelang es den Hausherren, die Führung weiter auszubauen und die drei Punkte zu sichern.

    Spielverlauf und Ergebnis

    Die Anhänger des VfL Bochum sahen eine Mannschaft, die von Beginn an bestimmend auftrat. Das Team ging in der ersten Halbzeit in Führung und war auch nach dem Seitenwechsel das effizientere und zielstrebigere Team. Die endgültige Entscheidung fiel durch einen weiteren Treffer in der zweiten Hälfte. Der 1. FC Magdeburg zeigte zwar in einzelnen Szenen Offensivaktionen, konnte diese aber nicht zum Torerfolg nutzen.

    Auswirkungen auf die Tabellensituation

    Durch diesen Heimsieg verbesserte Bochum seine Position im unteren Mittelfeld der Tabelle. Nach Abschluss von zwölf Spieltagen hatte das Team 13 Punkte auf dem Konto und stand damit auf Platz 13. Die jüngsten Ergebnisse sprechen für eine aufsteigende Form: In den letzten fünf Vergleichen gelangen der Mannschaft drei Erfolge, dazu kam ein Remis und eine Niederlage.

    Magdeburg rutschte durch die erneute Niederlage noch tiefer in den Tabellenkeller. Nach zwölf Saisonspielen blieb die Punktausbeute mit lediglich sieben Zählern überschaubar. Die Mannschaft steht auf dem 18. und damit letzten Tabellenplatz. Auch die jüngste Bilanz lässt keinen Aufschwung erkennen: Nur ein einziger Sieg, ein Unentschieden und drei Niederlagen beschreiben die Ausbeute aus den letzten fünf Spielen.

    Analyse der Teams

    • VfL Bochum: Offensiv effizient, defensiv meist stabil. Heimspiele in letzter Zeit mit positiver Bilanz, was sich auch gegen Magdeburg fortsetzte. Insgesamt befindet sich die Mannschaft im Kampf um den Klassenverbleib auf einem vergleichsweise gesicherten Platz.
    • 1. FC Magdeburg: Wenig Durchschlagskraft im Angriff, anfällig in der Defensive. Die Situation wird zunehmend kritisch, angesichts des Rückstandes auf das rettende Ufer. In den kommenden Begegnungen besteht dringender Verbesserungsbedarf, um den Anschluss nicht zu verlieren.

    Aussicht auf die kommenden Spiele

    Bochum bereitet sich nun auf die Heimaufgabe gegen Dynamo Dresden vor, das derzeit auf einem Abstiegsplatz rangiert. Mit einer stabilen Leistung könnte das Polster auf die gefährdeten Ränge weiter ausgebaut werden. Magdeburg hingegen steht vor einer schwierigen Auswärtsreise zu Fortuna Düsseldorf. Beide Mannschaften befinden sich aktuell in der unteren Tabellenhälfte, so dass Magdeburg dringend punkten muss, um neue Hoffnung im Abstiegskampf zu schöpfen.

    Fazit

    Der VfL Bochum nutzte im Heimspiel gegen Magdeburg seine Chancen konsequent. Der 2:0-Erfolg war das Resultat einer zielstrebigen Vorstellung. Magdeburg bleibt auch nach dem elften Spieltag das Schlusslicht der Liga und konnte abermals keinen Aufwärtstrend einleiten. Für beide Teams werden die nächsten Begegnungen richtungsweisend.

    Quellen

  • FC Augsburg – VfL Bochum 0:1 (2025-10-28)

    FC Augsburg scheitert erneut im DFB-Pokal gegen VfL Bochum

    Am Abend des 28. Oktober 2025 verlor der FC Augsburg in der zweiten Runde des DFB-Pokals mit 0:1 gegen den VfL Bochum. Das Heimspiel, ausgetragen in der SGL Arena vor 20.280 Zuschauern, brachte keine Tore für die Augsburger, während Bochum durch einen Treffer von Gerrit Holtmann in der 39. Spielminute den knappen Sieg sicherte und ins Achtelfinale einzog.

    Spielverlauf und Entscheidungstreffer

    Die Partie begann mit einer engagierten Leistung des Zweitligisten aus Bochum, der früh erste Chancen herausspielte. Bereits in der zehnten Minute verpasste Philipp Strompf eine Gelegenheit aus kurzer Distanz, die den Verlauf hätte ändern können. Trotz dieser frühen Torgefahr kontrollierte der Bundesligist im Anschluss phasenweise das Geschehen und suchte die Offensive, ohne jedoch zwingend genug zu agieren.

    Der einzige Treffer fiel kurz vor der Halbzeitpause durch Gerrit Holtmann, der nach einem Fehler in der Augsburger Abwehr die Führung für den VfL erzielte. Augsburg versuchte in der zweiten Hälfte den Ausgleich zu erzwingen, doch die offensive Bemühungen reichten nicht aus, um den Rückstand noch zu drehen. Bochum verteidigte geschickt und brachte den Vorsprung über die Zeit.

    Auswirkungen für FC Augsburg

    Die Niederlage fügt sich nahtlos in die jüngste Krisenphase des FC Augsburg ein. Nur drei Tage zuvor war das Team bei RB Leipzig mit 0:6 untergegangen, was eine der höchsten Heimniederlagen in der Vereinsgeschichte darstellt. Mit nunmehr sieben Punkten in der Bundesliga bleibt der Saisonstart unter Trainer Sandro Wagner hinter den Erwartungen zurück. Das Ausscheiden aus dem Pokal verstärkt den Druck auf die Mannschaft und den Trainer zusätzlich.

    Die Fans reagierten mit lautstarken Pfiffen zum Abpfiff, was die Unzufriedenheit mit der aktuellen Entwicklung untermauerte. Für die Augsburger steht bereits am kommenden Freitag ein schwieriges Bundesliga-Heimspiel gegen Borussia Dortmund an, bei dem eine deutliche Leistungssteigerung notwendig ist, um eine weitere sportliche Talfahrt zu verhindern.

    Erfolge für VfL Bochum unter neuem Trainer

    Der VfL Bochum, der in der 2. Bundesliga den zwölften Platz belegt, zeigte eine bemerkenswerte Leistung gegen den höherklassigen Gegner. Unter Trainer Uwe Rösler hat das Team bislang einen Aufwärtstrend verzeichnet und ist mit insgesamt zwei Siegen und einem Unentschieden seit Amtsantritt ungeschlagen. Der Einzug ins Pokal-Achtelfinale ist ein wichtiger Erfolgsmoment und verleiht dem Team Selbstvertrauen für den schwierigen Kampf gegen den Abstieg.

    Mit Blick auf den Ligabetrieb steht für Bochum am Sonntag ein Kellerduell gegen Schlusslicht Magdeburg auf dem Programm. Die zuletzt gezeigte Kampfkraft und Geschlossenheit geben Anlass zur Hoffnung, die Abstiegszone hinter sich zu lassen.

    Taktische Aspekte und Spielerleistungen

    Augsburgs Spiel zeichnete sich durch fehlende Durchschlagskraft aus. Mehrere Möglichkeiten, etwa durch Ismael Gharbi und Marius Wolf, scheiterten unter anderem an Pech mit zwei Aluminiumtreffern. Insgesamt blieb die Chancenverwertung mangelhaft und das Angriffsspiel zu harmlos.

    Bochum setzte auf eine disziplinierte Defensive und nutzte einen Fehler der Augsburger konsequent zur Führung. Der Sieg beruht nicht nur auf der Defensive, sondern auch auf der kämpferischen Bereitschaft, die das Team in den letzten Spielen unter Rodrigues gezeigt hat.

    Zusammenfassung

    • DFB-Pokal, 2. Runde: FC Augsburg – VfL Bochum 0:1
    • Schlüsselspieler: Gerrit Holtmann erzielte das einzige Tor in der 39. Minute
    • FC Augsburg weiter in der sportlichen Krise mit sieben Punkten in der Bundesliga
    • VfL Bochum ungeschlagen unter Trainer Uwe Rösler, zieht ins Achtelfinale ein
    • Heimniederlage nach 0:6-Debakel gegen RB Leipzig und nun Pokal-Aus
    • FCA-Fans zeigen deutlichen Unmut mit Pfeifkonzert nach Spielende
    • Nächste Herausforderung für Augsburg: Bundesliga-Heimspiel gegen Borussia Dortmund
    • Bochum setzt positive Serie fort, bereitet sich auf Kellerduell gegen Magdeburg vor

    Quellen

  • Holstein Kiel – VfL Bochum 1:1 (2025-10-25)

    Holstein Kiel und VfL Bochum teilen die Punkte beim Jubiläum

    Am 10. Spieltag der 2. Bundesliga trafen Holstein Kiel und der VfL Bochum im Holstein-Stadion aufeinander. Die Partie endete trotz temporeicher Schlussphase mit einem 1:1-Unentschieden. Für beide Teams, die in der vergangenen Saison aus der Bundesliga abgestiegen sind, war es ein weiteres Aufeinandertreffen mit Blick auf den Wiederaufstieg. Der Spieltag war für Kiel von besonderer Bedeutung: Die Gastgeber feierten 125-jähriges Vereinsjubiläum vor ausverkauftem Haus.

    Erste Hälfte: Robustheit und wenig Torgefahr

    Die Rahmenbedingungen im Holstein-Stadion waren alles andere als einfach: Regen und stürmische Böen erschwerten Spielaufbau sowie Passgenauigkeit. Beide Mannschaften suchten zunächst Stabilität und Ordnung. Die Defensivabteilungen dominierten das Geschehen. Echte Torgelegenheiten blieben auf beiden Seiten aus. Bei Ballverlusten rückten die Mittelfeldreihen rasch nach hinten, sodass Strafraumszenen eine Seltenheit darstellten. Der Stand zur Pause: 0:0.

    Bochum nutzt Elfmeter zur Führung

    Nach dem Seitenwechsel bekam das Spiel erstmals Zug. Schon früh im zweiten Durchgang kam es zu einem Schlüsselmoment: Nach einem Foul von Kasper Davidsen an Bochums Cajetan Lenz entschied der Schiedsrichter auf Strafstoß. Francis Onyeka trat an und verwandelte sicher zur 1:0-Führung für die Gäste aus dem Ruhrgebiet in der 54. Minute. Es war die erste nennenswerte Gelegenheit der Partie, die direkt im Treffer mündete.

    Kiel drängt auf Ausgleich – Erlösung kurz vor Schluss

    Mit dem Rückstand im Rücken intensivierte Holstein Kiel die Offensivbemühungen. Die Gastgeber erhöhten den Druck, sehnten sich aber lange vergeblich nach Erfolg. Besonders auffällig war eine Szene, als Alexander Bernhardsson mit einem satten Schuss aus der Distanz nur die Querlatte traf – Glück für Bochum. Auch daraufhin blieben weitere Chancen zunächst ungenutzt, Bochum verteidigte bis in die Schlussphase kompakt und lauerte auf Konter.

    Vier Minuten vor dem regulären Spielende sorgte ein Neuling bei Kiel für den Ausgleich: Louis Köster erzielte bei seinem Debüt per Kopfball das vielumjubelte 1:1 aus kurzer Distanz (86. Minute). Das Holstein-Stadion reagierte entsprechend euphorisch auf den späten Ausgleich.

    Beide Serien halten an – Rösler verpasst zweiten Sieg

    Holstein Kiel wartet damit weiterhin auf einen vollen Erfolg – es ist das vierte sieglose Spiel in Folge. Für den neuen Bochumer Trainer Uwe Rösler endet die kurze Erfolgsserie mit einem ersten Dämpfer nach dessen Einstandssieg. Der VfL Bochum bleibt auch im zweiten Spiel unter Rösler ungeschlagen, der erhoffte zweite Sieg wurde jedoch verpasst.

    Das Ergebnis spiegelt die Spielanteile und den Verlauf wider. Der VfL agierte effizient, verteidigte aber nach dem Führungstreffer zunehmend passiv. Kiel zeigte Moral und steigerte sich, blieb aber vorerst weiter im Tabellenmittelfeld stecken. Das Jubiläumsspiel endete mit einem verdienten Remis beider Traditionsvereine.

    Statistik und Ausblick

    • Endstand: Holstein Kiel 1 – 1 VfL Bochum
    • Tore: 0:1 Onyeka (FE, 54.), 1:1 Köster (86.)
    • Zuschauer: 15.034 (ausverkauft)
    • Besonderes: 125-jähriges Vereinsjubiläum Holstein Kiel, Debüt-Tor durch Louis Köster

    Beide Teams haben nach zehn Spieltagen weiterhin Anschluss an das Tabellenmittelfeld. Für Bochum steht als Nächstes ein Heimspiel gegen Dynamo Dresden an, während Holstein Kiel auf Hertha BSC trifft.

    Quellen

  • VfL Bochum – Hertha BSC 3:2 (2025-10-18)

    VfL Bochum feiert Heimsieg gegen Hertha BSC – Onyeka glänzt beim Trainerdebüt

    Am neunten Spieltag der 2. Bundesliga gewann der VfL Bochum im eigenen Stadion knapp mit 3:2 gegen Hertha BSC. Für Bochum ist dies ein bedeutender Befreiungsschlag nach einer Niederlagenserie, während die Berliner einen kleinen Aufschwung abrupt beendet sahen. Besonders der erst 18-jährige Francis Onyeka rückte mit seiner herausragenden Leistung in den Fokus.

    Rösler startet mit Sieg – Eigentor ebnet den Weg

    Uwe Rösler stand erstmals als Cheftrainer an der Seitenlinie des VfL Bochum und brachte spürbar neue Impulse in die Anfangsformation. Gleich vier Veränderungen gegenüber dem letzten Spiel unter Interimstrainer David Siebers waren sichtbarer Ausdruck dafür. Trotz dieser Umstellungen gehörte die erste entscheidende Aktion der Begegnung nicht dem Gastgeber, sondern Hertha BSC – allerdings im negativen Sinn: Michal Karbownik versuchte in der 13. Minute einen scharfen Querpass von Holtmann zu entschärfen, beförderte den Ball dabei aber unglücklich per Schienbein über die Latte ins eigene Netz. Damit lag Bochum früh vorne und nahm das Momentum an sich.

    Onyeka sorgt für Akzente – Bochum erhöht zur Pause

    Bochum zeigte sich nach der Führung weiter zielstrebig. Besonders Francis Onyeka setzte wiederholt Akzente. Nach einer dynamischen Szene umspielte Onyeka nach einer Kombination mit Simon Hofmann die Berliner Defensive und traf aus spitzem Winkel zum 2:0. Die Gäste aus Berlin hatten große Probleme, ein geordnetes Angriffsspiel zu entwickeln und gerieten im Zentrum immer wieder unter Druck, sodass Bochum verdient mit einer Zwei-Tore-Führung in die Halbzeit ging.

    Bochum baut Führung aus – Hertha wehrt sich spät

    Zu Beginn der zweiten Hälfte ließ der VfL Bochum wenig Zweifel am Siegeswillen. Nach einem Einwurf setzte Hofmann nach und brachte so das Leder zu Onyeka, der erneut zur Stelle war und aus kurzer Distanz zum 3:0 einschob – sein zweiter Treffer an diesem Abend. Dank dieser komfortablen Führung schien der erste Bochumer Heimerfolg unter Rösler ungefährdet.

    Erst in der Schlussphase kam Hertha BSC auf. Luca Schuler gelang nach seiner Einwechslung mit einem präzisen Abschluss das 3:1 (72. Minute). Berlin witterte nun Morgenluft, Bochum tat sich im Verteidigen schwerer, und die Partie wurde hektischer. Acht Minuten später brachte ein von Reese verwandelter Elfmeter den Anschluss zum 3:2. Bochum geriet unter Druck, rettete aber mit viel Einsatz und etwas Glück den knappen Erfolg über die Zeit.

    Schlüsselspieler und besondere Vorkommnisse

    • Francis Onyeka avancierte zum herausragenden Akteur auf dem Platz. Zwei Treffer unterstrichen nicht nur seine Effektivität, sondern – als 18-Jähriger – auch das Versprechen für die Zukunft des Klubs.
    • Uwe Rösler glückte ein wichtiger Start, die Mannschaft trat nach den Veränderungen mit neuer Struktur auf.
    • Das frühe Eigentor wirkte wie ein Weckruf für Bochum, Hertha BSC kam zu spät in die Partie und konnte die Wende nicht mehr herbeiführen.
    • Mit den drei Punkten verschafft Bochum sich etwas Luft im Tabellenkeller, bei Hertha wird ein positiver Trend ausgebremst.

    Ausblick

    Der Erfolg gegen Hertha BSC beendet eine längere Phase von Sieglosigkeit für den VfL Bochum. Der schwere Start in die Saison wird mit dem couragierten Auftritt gegen eine zuletzt formstarke Berliner Mannschaft durchbrochen. Für Hertha bedeutet die Niederlage das Ende einer kurzen Erfolgsserie. In den kommenden Wochen sind beide Teams gefordert, die jeweiligen Aufwärtstrends fortzusetzen bzw. wiederherzustellen.

    Quellen